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Alt 26.08.2002, 04:05   #1
JackDaniels
Oldie
 
Registriert seit: 01.12.2001
Beiträge: 1.270
Standard Affenmusik - .ape oder reicht allen .mp3 ?

Schon seit einigen Monaten konzentriere ich mich auf
im Audiobereich mit mehr auf das mp-Format sondern
habe fast meine gesamten Aktivitäten auf ".ape"
(monkey audio) verlagert - natürlich nicht auf Konsummusik,
sondern auf Aufnahmen - von Rock und Jazz über Pop bis hin zur
Klassik, die das "lossless" Format auch verdienen.

Ich frage mich, ob es anderen Menschen hier ähnlich ergeht bzw.
wie andere darüber denken.

Im "Web" spielt das Format nach meiner Einschätzung zur Zeit nur
eine sehr geringe Rolle - vor allem wohl wegen der "Grösse"
der Files.

JackDaniels
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Alt 26.08.2002, 06:30   #2
fertig90
Team (Boardbeamter)
 
Benutzerbild von fertig90
 
Registriert seit: 22.04.2001
Beiträge: 4.345
Standard

Zitat:
Im "Web" spielt das Format nach meiner Einschätzung zur Zeit nur
eine sehr geringe Rolle - vor allem wohl wegen der "Grösse"
der Files.
... und genau die Größe ist das Problem.
Ich habe mir noch nie ein .ape File gezogen.
600 MB für ein Album finde ich extrem viel, auch wenn ich DSL-Flat habe.

Ich ziehe Mp3s meistens als 192 kbs und bin eigentlich mit der Qualität sehr zufrieden.

Ich glaube nicht, dass ich umsteigen werde auf MokeyAudio.

Gruß
fertig90
fertig90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 06:38   #3
wollgarten
★★★★★★★★★ 9x verwarnt
 
Benutzerbild von wollgarten
 
Registriert seit: 26.12.2001
Ort: in der Nähe des PC
Beiträge: 3.216
Standard

Da schließe ich mich meinem Vorredner an:

"die Größe ist das Problem"

das hat keine Chance, da könnt ich ja gleich original cda saugen!

Viele Grüße

Spielbar
wollgarten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 06:43   #4
max_meier
Pirat
 
Registriert seit: 25.04.2001
Ort: savu sauna
Beiträge: 1.665
Standard ff

Hallo,

ich finde, man kann es auch übertreiben mit dem ganzen Zeug.
Die Kompressionsverfahren werden immer besser, ape sogar ganz
verlustfrei. Was ist aber mt dem menschlichen Gehör? Wird es auch
besser mit den Jahren?! Nicht wirklich...
Man kann noch den tollsten Algo nehmen, das eigene Gehör bzw. die
Lautsprecher bleiben der Knackpunkt. Lautsprecher gibt es schon seit
Jahrzehnten, die werde nicht mehr besser.

Das einzige Problem mit mp3 und Konsorte sehe ich beim Transport der
Daten übers Netz, es gibt dauernd CRCs und so ein Plopen hört man
leider wirklich heraus. Also nur noch sicher verpacker!


Schönen Tag,

Max
max_meier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 06:47   #5
Steve-Urkel
wird fürs posten bezahlt
 
Benutzerbild von Steve-Urkel
 
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.212
Standard

Da mach ich mal mit.

Ich finde auch da macht es wirklich keinen Unterschied ob was mit dem Affen komprimiert wurde oder nicht.
Gut, bei MP3/OGG geht Qualität verloren, aber das ist für meinen Geschmack nicht viel und es ergibt sich dennoch eine deutlich kleinere Datei.


Zitat:
Das einzige Problem mit mp3 und Konsorte sehe ich beim Transport der
Daten übers Netz, es gibt dauernd CRCs
Du meinst CRC Fehler?
Seit wann das?
Steve-Urkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 07:29   #6
JackDaniels
Oldie
 
Registriert seit: 01.12.2001
Beiträge: 1.270
Standard

Nur zur Versachlichung folgende Info:

mp3 -384 kbps bewirkt eine Reduktion der files um ca. 1 zu 4
mp3 - 256 von ca. 1 zu 6 und
mp3 . 196 von ca. 1 zu 8.

ape hat im Vergleich zu wav eine "Packrate"
von ca. 1 zu 2 - oder ein 650 MB Album ist
ca. 350 MB gross - aber verlustfrei - ohne Datenreduktion
wie beim mp3 Format.

JackDaniels
JackDaniels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 14:38   #7
alhash
Oldie
 
Registriert seit: 08.06.2001
Ort: Moabit/Chum Phae
Beiträge: 543
Standard

@JackDaniels

unser Boardbruder Tank liegt ganz auf Deiner Welle

Also wenn ich rippe, dann in der besten Quali, so wie bei Digifotos in der höchsten Auflösung. Beim saugen nehme ich schon min. 192er.

Die Größe von Ape ist wirklich ein Problem...

Gruß
AlHash
alhash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 17:32   #8
HaenschenPiepmal
Oldie
 
Registriert seit: 24.04.2001
Beiträge: 2.623
Standard

Tja, diese Diskussion wird wohl niemals enden...

Ernstzunehmende Hörtests haben ergeben, dass selbst professionelle Hörer 256kbps-Samples von Cd-Samples nicht zweifelsfrei unterscheiden können. Beim durchschnittlichen Hörer dürfte schon bei 192 Schluss sein.

Ich höre inzwischen nur noch Mp3s, deshalb nervt es mich, wenn die Leute inzwischen Apes in den Esel stellen, kostet mich nur unnötige Bandbreite....meist sind das dann Jazz-Cds - auch soziologisch interessant...

Lustig auch, wenn man an Hand irgendwelcher Extrem-Fatboy-Slim-Samples die Unterlegenheit diverser Codecs demonstriert - als bestände der Großteil neuzeitlicher Musik aus derlei Versatzstücken...

Natürlich gibt es immer Leute mit 'goldenen Ohren', welche noch die Legierung ihrer Lautsprecherkabel am Klang zu erkennen meinen...aber die sind dann für wissenschaftliche Argumente eh - mit Verlaub - taub...

Außerdem sind schon genug wirklich erbärmlich produzierte Cds durch meine Hände gegangen, da hilft dann auch die 40.000 Euro-Anlage nix..

Gruß
HP
HaenschenPiepmal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 19:45   #9
zscan
Wayne?
 
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Beiträge: 3.237
Standard

Ich sehe das so wie HaenschenPiepmal. Ich persönlich würde mir jetzt nicht mal zutrauen, den Unterschied zwischen 128 und 192 zu hören. Vielleicht im direkten Vergleich und auf einer guten Anlage, aber wenn ich mir meine gebrannten CDs im Auto oder auf meiner (durchschnittlich guten) Anlage anhöre, kann ich nicht sagen, ob das jetzt 128 oder 192 oder eine Original-CD ist. Für mich persönlich handhabe ich es aber trotzdem so, dass ich nach Möglichkeit eine 192er- oder 256er-Version sauge, falls vorhanden. Monkey Audio halte ich für übertrieben, die längere Download-Zeit steht da imho nicht mehr im richtigen Verhältnis zum (scheinbaren?) Qualitätsgewinn.

Ciao,
zscan
zscan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 21:22   #10
MANIAC
rechtschreibversager
 
Benutzerbild von MANIAC
 
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Beiträge: 1.118
Standard

genau so siehts aus ape ist im prinzip nutzlos die zeit für die entwicklung währe vieleicht woanders besser aufgehoben gewesen aber vielicht schaft ja der codec irgenwan mal die gleiche packrate wie mp3 aber sein wir doch mal ehrlich es gibt schon eine gute funktionierende technologie die sich durchgesetzt hat und die heist mp3 und wird auch über jahre hinweg der standart bleiben

mir kann keiner weiss machen das mann in nen 192 iger mp3 file im vergleich mit nen ape irgendein unterschied hört also ape = überflüssig
MANIAC ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2002, 21:23   #11
lessie
Oldie
 
Benutzerbild von lessie
 
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Beiträge: 5.561
Standard

Ich sag nur: das alter ruiniert alles.

Meine Eltern 70 Jahre hören auf ihrer anlage keine Höhen mehr. Die haben die abgestellt. Die sind nicht taub, aber die musik gefällt ihnen so. Jedesmal wenn ich die Anlage anmache, rauf mit den Höhen.. haben die aber nichts für übrig. Alles dumpfe musik...

Deswegen wäre es dann wirklich egal ob 128 oder 160 oder so.

Den ganzen Aufwand für ein paar Jahre guten Hörens?


lessie
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Alt 27.08.2002, 10:48   #12
sputnik
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Der junge, gesunde mensch hört bis ca. 18.000Hz ... im teenalter schon nur mehr 16.000-17.000Hz und in den dreissigern etwa 13.000-14.000Hz als alter mensch langt man dann bei 10.000-12.000Hz an (alles durchschnittswerte von normalhörenden personen) ... man beachte aber dass diese frequenzeinbussen zwischen jugendlichen und alten menschen gerade mal ca. 1/2 oktave ausmachen! (bei einem hörbereich von ca. 10 oktaven)

trotzdem ist man auch als alter mensch noch in der lage die qualitätsunterschiede bei verschiedenen kompressionsverfahren wahrzunehmen ... erstens sind grosse qualitätsunterschiede gerade im bereich um die 10.000Hz festzustellen, zweitens liegen die qualitätsunterschiede vor allem ja auch im bereich der dynamik, klangfärbung und der wiedergabe von transienten signalen

analoge schallplattenaufnahmen und rundfunksendungen werden bei 16.000Hz beschnitten (d'rüber ist einfach nix mehr) ...

wer sich für allsowas interessiert dem sei auch der hörtest (noch bis 29.8.2002) vom c't empfohlen -> http://www.heise.de/ct/leserbefragung/hoertest/
die auswertung folgt dann im nächsten c't

greez
sputnik
__________________
und ... so zieht der sputnik leise ...
immer weiter seine kreise ............
sputnik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 11:50   #13
dubpistol
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Also ich brauche ape und (verlustfreie) Konsorten überhaupt nicht. Höre keinen Unterschied zu vernünftigen mp3 (ab 192kBit/s - Lame) Hatte auch beim o.g. c't Hörtest so meine Schwierigkeiten überhaupt Unterschiede festzustellen.

Kann natürlich sein, dass mein Gehöhr nicht besonders gut ist. War früher Gitarrist in einer Punkrockband und hatte immer ne fette Anlage im Auto als ich noch jünger war. So kann man schon einiges Zerstören.

Gruß
Bimbo Frogger

PS: würde gerne mal die "High-Quality-Freaks" in einem Hörtest sehen
dubpistol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 15:54   #14
sputnik
Oldie
 
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Ort: kosmos
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ich hab vorhin noch vergessen zu sagen ... auch ich höre beim lame ab 192kb/s einfach keine unterschiede mehr zum original (habe es oft getestet auch auf verschiedenen high-end-systemen, studiolautsprechern und kopfhörern (auch elektrostaten etc)

dass für musiker oder andere leute die das musikalische signal nachträglich bearbeiten oder analysieren wollen andere kriterien massgeblich sind ist klar

greez
sputnik
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Alt 27.08.2002, 16:05   #15
JackDaniels
Oldie
 
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Bei Punk, Techno oder der Bravo Hits CD Nr. 4711
höre ich auch kaum einen Unterschied zwischen
"256 und ape".

Bei hochwertigen Aufnahmen jedoch - Klassik, Jazz
oder auch Rock - gibt es signifikante, hörbare Unterschiede.

Zwei Beispiele:
Pink Floyd's - "Dark Side of the Moon" in Dolby Surround
klingt - mit mp3 wie auch immer komprimiert und als wav
dekomprimiert fürchterlich. Fast alle "Effekte" sind verloren,
eine "Stereomitte" ist nicht auszumachen, die Gesangspassagen
sind viel zu leise usw.

Die CD - Beggars Banquet (New Remaster) von den Rolling Stones
(ich besitze sowohl die Vinyl-Version als auch die alte CD)
hatte ich als Mp3 in 256 gesaugt - ein Unterschied zur
alten CD war nicht festzustellen.
Die .ape -Version jedoch ist eine klangliche Offenbarung.

JackDaniels
JackDaniels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 16:33   #16
cantor
Oldie
 
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hmm, ab 256 kBit/s wird es *wirklich* reine glaubenssache.
selbst getestet mit zwei berufsmusikern (kapellmeister, 35, m und konzertmeister, 41, w) auf einer anlage der oberen mittelklasse (t+a Precd, t+a A3000, Dynaudio Contour 2.8) und einer cd-aufnahme, an der beide mitgewirkt haben (studioaufnahme, major label).

die "trefferquote" war nicht statistisch signifikant.
wenn schon auf einer solchen anlage berufsmusiker keine klaren und eindeutigen unterschiede feststellen können, dann ist m.e. ein format wie *.ape überflüssig, das ja auch nicht "besser" als das original sein kann.

gruß cantor
cantor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 17:03   #17
Garak
Team (His Master’s Voice)
 
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abs ins Tech&FAQ. Dann vielleicht ins TopTopic!

Viele Grüße

Garak
Garak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 17:29   #18
TeacherKS
Oldie
 
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Also, wenn ich meine Musik mal komprimiere, oder eine Meiner CD's über's netz jagem muss nehme ich immer die Lossless variante, da ich es nicht einsehe den sound so zu versauen...

Ich habe die entsprechende Anlage, da hört man schon die Evolution der CD-Industrie (Alte CD's glingen viel dumpfer als die modernen...).

Selbst an meinem PC höre ich den Unterschied schon genau.

Klar, mann mus ein gutes Gehör haben, bez. mann muss die Musig exzellent gewohnt sein, was mit den Billiglautsprechern von Aldi&Co. nicht möglich ist, aber der unterschied IST DEFINITIV HÖRBAR!


Den Beweis kann man auch ganz einfach selbst veranschaulichen!

Ladet euch mal die DEMO von CoolEdit Pro von www.syntrillium.com und erstellt ein neues Projekt -> Mono -> 44100Hz -> 16Bit.

Dann geht unter Generate->Tones
Da stellt ihr dann ein:
- Base Frequency 10000
- General = Square
- Duration = .5

Und bestätigt mit OK


Nun zoomt ihr so weit rein, biss ihr die Punkte des WAV's sehen könnt.
Das müsste dann so aussehen, dass oben einige Punkte in einer exakten horizontalen Linie liegen, dann unten, dann wieder oben usw....

Speichert dieses Ausgangswave als PCM WAVE!

So, un nun Speichert das File als MPEG mit GRÖßTER Bitrate (In CoolEdit Pro könnt ihr sogar schon MP3Pro auswählen).

Dann schließt ihr CoolEdit, und öffnet es wieder. Öffnet das gespeicherte WAV, sieht noch aus wie vorher.
Dann öffnet das MP3 und die Punkte liegen Kreuz und Quer in der Gegend herum...


Das ist DER Beweis dafür, wie extrem MP3 den Klang verfälscht, und das Obwol so eine Frequenz doch recht einfach zu komprimieren währe!


Wen noch Fragen hat kann mir gerne schreiben...

MfG
TKS
TeacherKS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 19:53   #19
cantor
Oldie
 
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Standard

Zitat:
Zitat von TKSoft2000
Klar, mann mus ein gutes Gehör haben, bez. mann muss die Musig exzellent gewohnt sein, was mit den Billiglautsprechern von Aldi&Co. nicht möglich ist, aber der unterschied IST DEFINITIV HÖRBAR!
[...]
Das ist DER Beweis dafür, wie extrem MP3 den Klang verfälscht, und das Obwol so eine Frequenz doch recht einfach zu komprimieren währe!
Hi TkSoft,

Fragen über Fragen:

Mit welcher Anlage hast Du Unterschiede heraus*gehört*?
Was für ein *Musik*stück hast Du als Referenz gewählt?
Welche Qualität hast Du bei dem mp3-Vergleich gewählt (160, 192 oder 256)?

Dein sog. Beweis einer *Klang*verfälschung prüft nicht den Klang sondern bestenfalls irgendwelche Daten. Genau der Zusammenhang zwischen Daten und Unterschied im Klang wird ja hier diskutiert. Niemand behauptet, daß ein mp3 File *alle* Informationen der Ursprungsdatei enthält. Meine These z.B. lautet (und ich habe es auch in einem "Experiment" mit befreundeten Musikern überprüft), daß eben dieser (minimale) Verlust an Information nicht als Klangunterschied wahrgenommen wird.

Gruß Cantor
cantor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 21:08   #20
Jestadyne
Der User wurde gelöscht.
 
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Standard Hmm...

@TKSoft

Bevor ich an dem c't Hörtest teilgenommen habe, hätte ich Dir ja noch 100% zugestimmt. Aber jetzt... ((

O.K....File...
133901 ist viel zu dumpf,
133904 ist extrem mies (vermutlich Realaudio),
133906 ist auch noch relativ schlecht.

Aber was ist mit den 128KBit/s Files? Zumindest auf meinem doofen Laptop kann ich da nichts mehr unterscheiden. Wenn ich auch zu Hause auf meinen Nautilusboxen nichts hören sollte, bring ich mich um *g*

Von daher sind jetzt unbedingt "Test-Taten" gefragt, TKSoft

Gruss

Jestadyne

P.S.: Wenn ich es richtig verstehe, kann ich .ape Dateien nicht auf CD brennen bzw. derartige Files nicht mit einem CD bzw. DVD Player lesen und so auf einer Hifi-Anlage abspielen?! Falls dem so ist, kommt dieses Format für mich nicht in Betracht.
Jestadyne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 21:16   #21
wollgarten
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Also dazu muß ich auch noch meinen Senf geben.

Ich bin (glücklicher) Besitzer eines Lectron Röhrenverstärkers.
Wenn Ihr Euch die meßtechnischen Werte anseht die der fabriziert, dann sollte man meinen die Musik muß "beschissen" klingen.

Die Wahrheit ist jedoch eine andere; im Vergleich mit meßtechnisch absolut linear verlaufenden Vor und Enstufen schneidet beim Hören der Röhrenverstärker einfach besser ab. Er klingt wärmer und räumlicher und vermittelt ein besseres Livefeeling.

Soviel zu Meßwerten und dem tatsächlichen Hörgenuss!

Viele Grüße

Spielbar
wollgarten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 22:08   #22
Eddy
Oldie
 
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also ich gehöre wohl auch zu den Banausen.
Ich habe eine sicher nicht ganz schlechte Anlage, und bei den Lautsprechern hat mir ein superaudiophiler Freund die Auswahl getroffen.

Ich höre aber mittlerweile auch zu 90% MP3 - viele davon gerippt (wenigstens EAC - LAME) von CD's, die ich selber besitze. Es ist halt so wunderbar bequem, wenn ich mir mit ein paar Mausclicks Playlists zusammenstellen kann auf unserem Musik-PC im Wohnzimmer, der an der Stereoanlage hängt, die über mehrere CD's gehen ...

Zudem höre ich fast mehr Musik auf den kleinen Lautsprechern in der Küche als auf den guten großen im Wohnzimmer ...

Zur Affenmusik (ja im Titel des Threads) hoffe ich mir eine Grundsatzfrage erlauben zu dürfen:
Kann mir jemand Links zur Bearbeitung dieser Filez angeben ???
Meine Freundin hat einiges gesaugt, bestehend aus einem großen .ape und einem kleinen .cue-File.
Was ich mir eigentlich wünsche (wie gesagt bin ich ein Banause...) wäre das Splitten des großen Files in die einzelnen Tracks und deren Kompression zu MP3's ...

Ich habe schon ziemlich rumgesucht und bin noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen ...
Eddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 22:36   #23
WereWOLF GANG
Oldie
 
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Eddy hat geschrieben:

Zitat:
Was ich mir eigentlich wünsche (wie gesagt bin ich ein Banause...) wäre das Splitten des großen Files in die einzelnen Tracks und deren Kompression zu MP3's ...
Tja mit diesem Problem hab ich mich auch gerade beschäftigt:

Zitat:
Der dBpowerAMP Musik Converter beherrscht mit dem Ape Decoder Codec tatsächlich APE. Ich hatte hier als Vorlage Deep Purple - Machine Head.ape. dBpowerAMP präsentiert einem alle Lame-Optionen (Presets) und konvertierte innerhalb von 8:36 in mp3. Allerdings in EINE zusammenhängende MP3. Es ist also noch ein zweiter Arbeitsschritt nötig, um die MP3 anhand der cuesheet zu splitten (z.B. MP3DirectCut). Das dauert aber keine Minute. Zeitbedarf bei dieser Methode also etwa 9 Minuten (Pentium 4, 1,5 Ghz).

Die klasssiche Alternative wäre z.B. nur mit Exact Audio Copy zu arbeiten (immerhin narrensicher!):

- DeCompress in Wav
- Split wav by cuesheet
- Compress wavs into mp3

Das wären dann nicht nur drei Arbeitsschritte, sondern ist insgesamt gesehen auch zeitaufwendiger (dauerte fast 15 Minuten).
Quelle: http://www.cc-community.net/board/viewtopic.php?t=43099
WereWOLF GANG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 22:42   #24
Tank
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Hi Jack - kurz gesagt - mir reicht MP3 "als Original" einfach nicht
aus, außerdem klingt APE bzw. die CD nunmal im direkten Vergleich
noch ein Quentchen besser. Wenn es irgendwie geht, versuche ich
ich mir ein Album, was ich nicht habe - oder wenn es sehr rar ist ("PinkFloyd" z.B.) als APE aufzutreiben - um wieder ein 99.9999%tiges
Original zu haben. Alternativ auch in anderen "lossless" Encoder
Formaten, z.B. FLAC oder LPAC.

gruss
tank
Tank ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 22:43   #25
Tank
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Zitat:
Zitat von spielbar
Da schließe ich mich meinem Vorredner an:

"die Größe ist das Problem"

das hat keine Chance, da könnt ich ja gleich original cda saugen!

Viele Grüße

Spielbar
Totaler Un-Sinn, APE komprimiert bis 62%! (Hab ich bei Sarah Brightman
bemerkt) Ob ich jetzt beispielsweise eine CD als WAV mit 450 MB auf
der Platte habe, oder ausgehend von der max. Compression bei MA
nur noch etwa 279-320 MB, macht eine Menge aus.


Außerdem kann ich die CD überall in jedem Player abspielen,
und ich kann mit meinem Lieblingsencoder (Lame, MPC) mir trotzdem
einen hochqualikativen Rip für die Festplatte erstellen. Das ist
Wahlfreiheit, bester Klang und 2 Fliegen mit einer Klappe - deswegen
halte ich am lossless Encoder nach wie vor fest.

Und als Argument der ach-so-großen Filesize: ModemUser mal ausgenommen, aber ihr DSL'ler leeched Movies mit 1-3 CDs, bzw.
bis 2.1 GB (nur EIN Film, je nach Qualität) ,aber für guten Sound sind euch einige 100 MB zuviel..verstehe einer mal die Welt...

cu
tank
Tank ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2002, 22:50   #26
Tank
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Zitat:
Zitat von HaenschenPiepmal
Tja, diese Diskussion wird wohl niemals enden...

Ernstzunehmende Hörtests haben ergeben, dass selbst professionelle Hörer 256kbps-Samples von Cd-Samples nicht zweifelsfrei unterscheiden können. Beim durchschnittlichen Hörer dürfte schon bei 192 Schluss sein.

Ich höre inzwischen nur noch Mp3s, deshalb nervt es mich, wenn die Leute inzwischen Apes in den Esel stellen, kostet mich nur unnötige Bandbreite....meist sind das dann Jazz-Cds - auch soziologisch interessant...

Lustig auch, wenn man an Hand irgendwelcher Extrem-Fatboy-Slim-Samples die Unterlegenheit diverser Codecs demonstriert - als bestände der Großteil neuzeitlicher Musik aus derlei Versatzstücken...

Natürlich gibt es immer Leute mit 'goldenen Ohren', welche noch die Legierung ihrer Lautsprecherkabel am Klang zu erkennen meinen...aber die sind dann für wissenschaftliche Argumente eh - mit Verlaub - taub...

Außerdem sind schon genug wirklich erbärmlich produzierte Cds durch meine Hände gegangen, da hilft dann auch die 40.000 Euro-Anlage nix..

Gruß
HP
Ich höre auf beiden Ohren noch bis ca. 17.4-17.5 KHz, und auch sonst
sehr gut. Meine HiFi Anlage ist nicht durch "Voodoo" getuned.

gruss
tank
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Alt 27.08.2002, 22:52   #27
Tank
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Zitat:
Zitat von Eddy
also ich gehöre wohl auch zu den Banausen.
Ich habe eine sicher nicht ganz schlechte Anlage, und bei den Lautsprechern hat mir ein superaudiophiler Freund die Auswahl getroffen.

Ich höre aber mittlerweile auch zu 90% MP3 - viele davon gerippt (wenigstens EAC - LAME) von CD's, die ich selber besitze. Es ist halt so wunderbar bequem, wenn ich mir mit ein paar Mausclicks Playlists zusammenstellen kann auf unserem Musik-PC im Wohnzimmer, der an der Stereoanlage hängt, die über mehrere CD's gehen ...

Zudem höre ich fast mehr Musik auf den kleinen Lautsprechern in der Küche als auf den guten großen im Wohnzimmer ...

Zur Affenmusik (ja im Titel des Threads) hoffe ich mir eine Grundsatzfrage erlauben zu dürfen:
Kann mir jemand Links zur Bearbeitung dieser Filez angeben ???
Meine Freundin hat einiges gesaugt, bestehend aus einem großen .ape und einem kleinen .cue-File.
Was ich mir eigentlich wünsche (wie gesagt bin ich ein Banause...) wäre das Splitten des großen Files in die einzelnen Tracks und deren Kompression zu MP3's ...

Ich habe schon ziemlich rumgesucht und bin noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen ...
Einfach mit EAC/CDRWin zurückbrennen - ich empfehle EAC dazu.
(Man kann den Offset auch für's Toasten einstellen, falls erforderlich,
denn man zuvor mittels EAC-TestCD eingestellt hat)

cu
tank
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Alt 28.08.2002, 00:25   #28
WereWOLF GANG
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Wie, erst APE auf CD zurückbrennen, um es dann auf Platte zu rippen, um es in mp3 zu encodieren? - Das ist auch eine Möglichkeit, wenn man die Audio-CD haben will, ansonsten doch etwas zeitraubend (siehe meinen Beitrag oben).

PS: Naja, gut das 10x RW-Cds gibt, da kann ganz nett mit experimentieren.
WereWOLF GANG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2002, 00:36   #29
sterin
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Hi Leute!

Mir reicht zum alltäglichen Hören allemal mp3, .ape-Files würde ich mir nur für die Sachen holen, die Ich in aller Ruhe im Sessel audiophil goutiere - und da kann man sich vielleicht doch mal die CD besorgen. Allerdings ist der eine oder andere Vorteil von lossless-compression hier noch nicht zur Sprache gekommen. Der wichtigeste ist für mich, dass die mp3-Kompression die Verwendbarkeit der Musik noch wesentlich weiter einschränkt, als es schon das normale Mastering auf die Bedürfnisse des Allttagshörers macht: mp3 richtet sich an gesunde Ohren in einer Ruhigen Wohnstube auf einer Home-Hifi-Anlage. DJs, die große Klubs auf Disco-PAs zu beschallen haben, Leute mit Hörschäden, Musiker, die Sachen sampeln, filtern und/oder remixen wollen können mit mp3-Dateien nicht viel anfangen. Schon ein mäßig angewandter EQ reicht, damit man den typischen "Stempel", den mp3 audio aufdrückt hört, und z.B. schon ein paar Stücke Lofi-Bastardpop mit amateurmäßig aus mp3s rausgedröselten Vocaldubs reichen, damit dieser "Stempel" einem zu den Ohren raushängen kann.

gruss sterin
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Alt 28.08.2002, 00:55   #30
TeacherKS
Oldie
 
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Ohhh, da is man mal paar Stunden weg, schon darf man wieder am Rechner hängen... Nun gut... Werde mal versuchen die Sache genauer zu erläutern...

Mein Begriff für ein pefektes Audio-System:
- Das system muss so aussehen, dass die Frequenz, die ich am Eingang der HIFI-Anlage einspeiße unverfälscht über Vorverstärker->Endstufe->Lautsprecher wiedergegeben wird.

Das heißt also, wenn ich ein 4.Ecks-Signal (wie im Beispiel oben gezeigt) an meine Hifi-Anlage gebe muss das auch wieder erstellt werden.
Bei CD's muss exakt das wieder erzeugt werden, wie es aufgenommen wurde und wie es der Interpret gewollt hat.

Das Heißt zum einen, dass keine Klangregelung verwendet wird (also nicht so wie auf vielen Partys Bass voll reindrehen), und zum anderen die Endstufe das Signal nicht verfälscht (also nicht aus einem drockenen Kickbass ein "warmer" Sound wird, wie das über Röhrenverstärkern der fall währe - Das wollte der Artist ja nicht so).


Den Vergleich Original/MP3 fängt am PC an:
Einfache Lautsprecher JBL Control 1C. Bei den Aufnahmen, die man im Netz findet (sind meißt 128er) hört man, mit den vergleichweise billigen Lautsprechern schon gute Unterschiede. Bei Bitraten um die 300 wird der Unterschied da schon schwer.

Also auf zum ECHTEN! In meiner Familie haben wir ein gutes Sortiment an Visaton-Systemen. Klar, viele kennen die Chassis nur vom Fernseher, oder die einfacherern, wo so nen Bass mal 50DM kostet. Hängt noch nen Nuller dran, dann habt ihr ungefähr den PReis für einen TIW360, von dem 2 in meinem Zimmer liegen. Kurzum, habe die Visaton ATLAS COMPACT MK III, die durch ihren sehr guten linearen Frequenzverlauf auffällt. Diese Lautsprecher werden von einer netten Rotel-Endstufe angetriben.

Somit eine Anlage, bei der es nichts zu kritisieren gibt.
Von echtem Tiefbass (nichts hören, nur spören, dass da was mächtiges druck erzeugt) bis prillianten höhen wird alles traumhaft wiedergegeben.


Musik ist bei mir vielseitig. Sei es mal dynamisches Schlagzeug mit kräftigem drockenem Bassschlag, E-Gitarre, Klavier, bis hin zu elitärem Techno.
In der Regel laufe ich jedoch meine Testläufe mit:
Mike Oldfield "Tubular Bells III"
Mike Oldfield "The Songs of distant earth"
Mike Oldfield "Guitars"
Mike Oldfield "Tres Lunas"
T&A TestCD (kenne genaue Bezeichnung gerade nicht, hat so paar nette Ausschnitte aus JurresicPark mit zerbrechenden Gläsern und so...)

Somit ist ein breiter Bereich abgedeckt. Vom Gewaltigen Gewitterschlag, Gedsang, Tiefbass, Meeresrauschen, Seemöwen, Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Klockenspiel, paar synthetische Klänge usw. usw. usw. usw.

Durch die große ausgenutze Frequenzbreite merkt man sofort, wenn was nicht stimmt.

Und Bei MP3 , irgendwas zwischen 300 und 400 hört man immer noch große Unterschiede!

Der Tiefbass, der einem so schön ohne etwas zu gehör zu bringen den Magen umwühlt wird angehoben, ist plötzlich leicht hörbar, wird aber nicht mehr richtig gespürt. Dir Mitten glingen irgendwie dumpf, und die sonnst so prillianten Höhen verwaschen.

Klar, wenn ich mal 15min nur MP3 höre nehme ich auch keine Unterschiede mehr war, da muss man dann das Gehör erst wieder initialisieren.


Was MPa angeht, klar größenmäßig nicht vergleichbar, und keine wirkliche Konkurenz für MP3, aber was das verbreiten von High-End musik angeht, kann MP3 wirklich nicht mithalten! Und mein Beispiel beweist,dass sie Höhen wirklich verwischt werden ;-) Das is ja nicht so, dass der Ton dann um paar Promill abweicht, sondern der Encoder fasst die Daten an, die man merken kann!

Was die Playerfrage für MPA angeht solltet ihr mal in Monkey's Forum nachfragen, habe da früher mal was davon gelesen, dass die mit ner recht bekannten Chipherstellerfirma nen decoder entwickeln wollten... Könnte vielleicht noch was werden, wenn wir das Unterstützen!


Will mein fazit mal so definieren:
Was man nicht kennt vermisst man auch nicht.

Wobei ich euch recht geben muss, dass man da aufpassen muss! Gibt ja Leute, die den Unterschied von Glasfaserkabeln hören können, obwohl messtechnisch keine Bits kippen ;-)


Für Unterwegs hätte ich auch nichts gegen MP3, oder mal auf dem PC im hintergrund dudeln lassen. Wenn ich aber Musik höre, dann muss das vom Feinsten sein!

MfG
TKS
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Alt 28.08.2002, 05:25   #31
Tank
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Zitat:
Zitat von sterin
Hi Leute!

Mir reicht zum alltäglichen Hören allemal mp3, .ape-Files würde ich mir nur für die Sachen holen, die Ich in aller Ruhe im Sessel audiophil goutiere - und da kann man sich vielleicht doch mal die CD besorgen. Allerdings ist der eine oder andere Vorteil von lossless-compression hier noch nicht zur Sprache gekommen. Der wichtigeste ist für mich, dass die mp3-Kompression die Verwendbarkeit der Musik noch wesentlich weiter einschränkt, als es schon das normale Mastering auf die Bedürfnisse des Allttagshörers macht: mp3 richtet sich an gesunde Ohren in einer Ruhigen Wohnstube auf einer Home-Hifi-Anlage. DJs, die große Klubs auf Disco-PAs zu beschallen haben, Leute mit Hörschäden, Musiker, die Sachen sampeln, filtern und/oder remixen wollen können mit mp3-Dateien nicht viel anfangen. Schon ein mäßig angewandter EQ reicht, damit man den typischen "Stempel", den mp3 audio aufdrückt hört, und z.B. schon ein paar Stücke Lofi-Bastardpop mit amateurmäßig aus mp3s rausgedröselten Vocaldubs reichen, damit dieser "Stempel" einem zu den Ohren raushängen kann.

gruss sterin
Naja. MP3 ist Standart, aber mit dem Comment "Audiophil" würdest
Du dich sicherlich bei vielen HighEndern aufs Glatteis wagen.
Aber deine Argumente sind okay.

Zum Thema CD, würde ich auch - nur was wenn das Original nicht (mehr)aufzutreiben ist, oder sehr rar? Dann schlägt die Stunde des Affen u.a.,
wenn es doch jemand im Web hat.

cu
tank
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Alt 28.08.2002, 05:28   #32
Tank
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Also meine JBLs am PC heißen Control 1 Extreme.
Und an meiner Anlage sind diese Dinger nicht angeschlossen, für PC
Verhältnisse sind sie aber besser als sehr viele (Brüll)würfel, und klingen
für diesen Zweck schon richtig gut. (wohlgemerkt, es geht um typische
PC-Speaker)

gruss
tank
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Alt 28.08.2002, 05:57   #33
CABAL
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Standard Re: ff

Zitat:
Zitat von max_meier
Hallo,

ich finde, man kann es auch übertreiben mit dem ganzen Zeug.
Die Kompressionsverfahren werden immer besser, ape sogar ganz
verlustfrei. Was ist aber mt dem menschlichen Gehör? Wird es auch
besser mit den Jahren?! Nicht wirklich...
Man kann noch den tollsten Algo nehmen, das eigene Gehör bzw. die
Lautsprecher bleiben der Knackpunkt. Lautsprecher gibt es schon seit
Jahrzehnten, die werde nicht mehr besser.

Das einzige Problem mit mp3 und Konsorte sehe ich beim Transport der
Daten übers Netz, es gibt dauernd CRCs und so ein Plopen hört man
leider wirklich heraus. Also nur noch sicher verpacker!


Schönen Tag,

Max

GENAU! das menschliche gehör wird dabei gerne übersehen - das ape format ist für mich eine gute variante auf dem computer musikdaten verlustfrei weiterzuverarbeiten - das war auch der sinn und zweck bei der entstehung dieses format und nicht ein neues format um übers web musik zuverbreiten...
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Alt 28.08.2002, 06:03   #34
CABAL
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Zitat:
Zitat von KdeE
*prust* hier wird mal wieder gefachsimpelt

na, dann streitet mal schön weiter ob mp3 oder ape, ich zumindest behaupte mal das auf jeder einigermassen guten Anlage die ach so tolle Referenz CD total schrottig klingt. Nicht zu vergessen das viele CDs in erbärmlicher Qualität sind, was den "schlechten" Klang einer CD nochmal verschlimmert.

Mal schaun was hier morgen steht *g*.

mfg, KdeE
tja das ist wahr viele musikcds haben eine grottenschlechte qualität ( ebenso wie bei einigen dvds ) ... werden diese dann in 192kb bzw. verlustfreien formaten codiert , ist das eigentlich mehr als lachthaft - aber mal davon abgesehen gehört mehr dazu als einfach nur eine hohe bitrate zu benutzen bzw. verlustfreie formate ... auch bei diesen verlustfreien formaten kommen manche "fehler" noch zum tragen auf meinem kenwood receiver ( plus magnat highend boxen ) - aber ich sehe das nicht so eng , wie gesagt selbst viele gekaufte cds haben schon sehr entäuscht ....
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Alt 28.08.2002, 06:11   #35
CABAL
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es gibt ja auch noch diese verlustfreien codecs

LPAC: http://www.nue.tu-berlin.de/wer/liebchen/lpac.html
WAVPACK: http://www.wavpack.com/
FLAC: http://flac.sourceforge.net/
SHORTEN: http://shnutils.etree.org/shorten/
RKAU: http://rksoft.virtualave.net/rkau.html

vielleicht sollte man mal einen vergleichstest machen hier im board , im bezug auf größer und klang ?! in der art wie es cd mit ihrem hörtest macht ....
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Alt 28.08.2002, 07:19   #36
Jestadyne
Der User wurde gelöscht.
 
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Standard Hmm...

....lasst doch alle mal "den Sprüchen Taten folgen" und sagt, was Ihr auf Euren Anlagen für Unterschiede bei den c't Test-Dateien hört. Erst dann wird es spannend. (Ein bissel Mut gehört natürlich dazu.)

Siehe oben zu den Dateien, die ich selbst mit meinem Laptop als qualitativ minderwertig entlarven konnte.

Gruss Jesta
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Alt 28.08.2002, 09:53   #37
JackDaniels
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Mir geht es nicht so sehr um das "hörbare" an Klang
oder um die Diskussion - bis zu welcher Frequenz hört wer
was.

Ich finde, die Schwachstelle bei mp3 ist das
"Stereo" oder "Surround - Bild" - dass sich anschliessend bietet.

Da ist die Harfe statt links auf einmal in der Mitte zwischen den Fagotten und Posaunen, die Position von Basstuba, Pauken und Trommeln ist
undefinierbar und je nach Lautstärke jedesmal woanders.
Alle Instrumente "vibrieren" oder "wibbern" um ihren Platz herum -
sie stehen nicht "fest" an ihrem eigentlichen Platz.

Die "Stereobreite" ist stark eingeschränkt, die "Stereomitte"
wechselt von Aufnahme zu Aufnahme.
Lineare Wiedergabe klassischer mp3-Musik scheidet meist aus -
die fehlende "Dynamik" (ich weiss nicht wie ich das sonst
beschreiben soll) - gleiche ich durch künstliche Anhebung der
Höhen und Bässe aus. Dann wirds klanglich erträglich -
aber die oben beschriebenen "Fehler" bleiben.

Gleiches gilt für anspruchsvollere Rock, Pop oder Jazz-Aufnahmen
im übertragenen Sinne.

Surround Signale - wenn überhaupt noch vorhanden - kündigen
sich oft mit einem leichten "Knacken" an.

Ich gebe zu, das mir die Unterschiede bei Aufnahmen, die ich gut kenne besonders auffallen.
Aber sie sind ohne Zweifel vorhanden.

Weil ich faul bin und auf eine Fernbedienung nicht verzichten
kann, habe ich auch keine "High-End"- Anlage mit Monoblöcken, separaten Wandler und sauerstoffarmen Kabel etc.etc., sondern höre Musik auf einer Anlage der Firma "Revox".

JackDaniels
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Alt 28.08.2002, 11:07   #38
Eddy
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ich danke für die Hinweise zur "Behandlung" der Affendateien; dank Eurer Hilfe habe ich jetzt die AudioCD's vorliegen ...

Wegen Problemen mit EAC, die ich mit dem Forum http://www.digital-inn.de/forumdisplay.php?forumid=14 nicht lösen konnte, habe ich jetzt folgende Lösung gewählt:

Umwandeln zu WAV's mit http://www.monkeysaudio.com/files/MAC_397F.exe

Dann splitten mittels CUE-Sheet in EAC.

Selbstverständlich brenne ich jetzt Audio-CD's; MP3-Versionen wandern aus Bequemlichkeit auf den Musikpc im Wohnzimmer.

Mit der Frage der Unterschiede habt Ihr mich aber neugierig gemacht. Ich bin jetzt dabei, die Dateien des C't-Hörtests runterzuladen. Dann werde ich mir die Sache ab Audio-CD im Wohnzimmer genau anhören ...
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Alt 28.08.2002, 11:24   #39
Tank
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Zitat:
Zitat von WereWOLF GANG
Wie, erst APE auf CD zurückbrennen, um es dann auf Platte zu rippen, um es in mp3 zu encodieren? - Das ist auch eine Möglichkeit, wenn man die Audio-CD haben will, ansonsten doch etwas zeitraubend (siehe meinen Beitrag oben).

PS: Naja, gut das 10x RW-Cds gibt, da kann ganz nett mit experimentieren.
Nein, das APE File als CD normal toasten - für die HiFi Anlage.
mp3s rippen für die PC Speaker.

tank
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Alt 28.08.2002, 11:25   #40
TeacherKS
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from KdeE
Zitat:
na, dann streitet mal schön weiter ob mp3 oder ape, ich zumindest behaupte mal das auf jeder einigermassen guten Anlage die ach so tolle Referenz CD total schrottig klingt. Nicht zu vergessen das viele CDs in erbärmlicher Qualität sind, was den "schlechten" Klang einer CD nochmal verschlimmert.
Ja, das kann ich leider bestätigen! Es ist erschreckend, wie viele CD's, die gerade erst herausgekommen sind wirklich mießerabel klingen!
Bei der Mike Oldfield-Sammlung, die er sich ja auch über einige Jahre zusammengekauft hat merkt man schon, dass die Qualität von CD zu CD stark gestiegen ist.
Somit möchte man meinen, dass jeder Interpret heutzutage in der Lage währe seine CD in vollendeter Klangqualität zu erstellen.

Leider scheint das aber so zu sein, dass die Herrschaften beim Abmischen schon schlechtere Lautsprecher zur vefügung haben als wir Endverbraucher, womit wir auch "mehr" hören als die. Es gibt z.B. einige Musikstudios, die die besagte JBL Control 1 einsetzen, die im grunde für Preis/Leistung ein exzellenter Lautsprecher ist (bzw. Monitorlautsprecher, der bei bedarf 150W Sinus aushält!). Aber dieses 2-Wegeböxchen kann halt z.B. keine Tiefbässe bringen...
So erkläre ich mir dieses Phänomen...


MP3 ist gut und schön, aber schaut euch mal die Breite masse an! Die lädt komplette Alben als MP3 in mießer Qualität (96-128KBit) und brennt diese wieder als Audio-CD, damit die die anhören können.
Und genau HIER ist das MPA-Format eigentlich die Ideale Wahl! Kein Klangverlust, und in der Zeit wo man die normalen WAV's an einen anderen geben könnte packt man mit MPA 2 Personen ;-)

Und das gargument, ähh, da muss ich ja soo lange laden zieht nicht mehr in Zeiten wo fast jeder seine DSL-Flat zur verfügung hat und im Hintergrung ganze DIVX-Streams lädt, die teilweise 1000MB groß sind...
Da kann mann dann auch mal 300MB für ne CD laden.


Daher sehe ich persönlich auch keine richtige Konkurenz zur echten CD von MP3's aus dem Netz, wo die Musikindustrie so viel geschiss macht!

Ich nutze die MP3's um vorher mal in die CD's reinhören zu können, was ich als mein Recht ansehe, wenn ich 30-40DM für eine CD ausgebe!!!
Das hat mir schon oft viel Geld gespart, weil es wirklich viele CD's gibt, auf denen nur ne Hand voll interressanter Lieder drauf sind.

Da währe doch mal ein Service der Musikindistie interessant, bei dem man sich seine eigenen gewünschten Lieder zu einer CD zusammenstellen kann, und die einem die CD dann in bester HIFI-Qualität zuschicken

Und die sache, dass die uns die Sicherungskopieen verbieten wollen halte ich für eine Schweinerei!
Ich habe schon genug defekte CD's aus dem Auto holen gedurft, blos weil das mal wieder in der Sonne stand! Da lege ich nicht meine für 40DM teuer gekauften CD's rein! Dazu kommt, dass die Firmen die defekten CD's noch nicht einmal ersetzen, womit man gezwungen ist sich selbst Sicherungen anzulegen.

MfG
TKS
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Alt 28.08.2002, 11:28   #41
Tank
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Zitat:
Zitat von KdeE
*prust* hier wird mal wieder gefachsimpelt

na, dann streitet mal schön weiter ob mp3 oder ape, ich zumindest behaupte mal das auf jeder einigermassen guten Anlage die ach so tolle Referenz CD total schrottig klingt. Nicht zu vergessen das viele CDs in erbärmlicher Qualität sind, was den "schlechten" Klang einer CD nochmal verschlimmert.

Mal schaun was hier morgen steht *g*.

mfg, KdeE
Das stimmt - nie gab es soviel klanglichen als auch vom Inhalt
her produzierten Fließband Pop vom Schlage Brosis, NoAngels & Co,
aber manche stehen halt drauf...Teenies..*g* Für mich ist das
jedenfalls keine Musik, und künstlerisch auf keinen Fall wertvoll.

Paar gutaussehnde Teenies, die einigermaßen zappeln können,
ein Song vom Fließband, minimal stimmig, und das ganze dann 2-3
Wochen bei VIVA, Empty-Vee und Co. rauf und runtergedödelt,
fertig ist der Chartbreaker..das ist keine Musik, nur Mucke =)

@TKS

An der T+A TestCD hätte ich Interesse, natuerlich als APE.


Zum Thema Klang: Ich sage nur Dire Straits - Brothers in Arms!
Das war '85 eine CD, die mitnichten auch den CD Boom entfacht
hat, denn klanglich war die CD ihrer Zeit sehr weit voraus, und excellent
produziert. Es gibt (oder besser: gab) Bands, die auf den Klang achten.

Von den heutigen CDs kann man sagen, das 2/3 klanglich, musikalisch,
und künstlerisch Schrott und Massenware sind - Fließbandpop.

cu
tank
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Alt 28.08.2002, 11:44   #42
TeacherKS
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@Tank
Zitat:
Nein, das APE File als CD normal toasten - für die HiFi Anlage.
mp3s rippen für die PC Speaker.
Na, wir wollen mal nicht den PC-Speaker so niedermachen! Aus dem krigt man auch geilen Sound raus! Such mal über Google nach dem alten DOS-Spiel Pinball Dreams! Dann lädst du DOS (besten von ner Diskette) und startest das Spiel. Nach wenigen sekunden wirst du aus deinem PC-Speaker wiklich keien Sound hören, der zwar leicht erkältet klicngt, aber schon richtiges WAV-Feeling gibt :-)

Gab auch mal für Win3.1 nen Soundtreiber, der die WAV's über den Internen Speaker wiedergeben konnte, hat aber den damaligen 486er vollkommen ausgelastet.


Würde da so differenzieren, dass MPA auf die HIFI-Anlage kommt, und überall da, wo es nicht auf Hörgenuss ankommt auch MP3 verwendet werden kann...

Edit:
------------------
Zitat:
An der T+A TestCD hätte ich Interesse, natuerlich als APE.
NoProb, suche die mal raus, leg sie dann auf meinen FTP...
Schreib mal Mail wegen den Zugangsdaten...

Edit 2:
---------
*grr* ich fall doch immer wieder auf diese BBCode Sache rein *grrr*

MfG
TKS
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Alt 28.08.2002, 13:37   #43
cantor
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manchmal - in einer schwachen minute - frage ich mich, wie oft nur der klang und nicht die musik gehört und wahrgenommen wird.

vieles von dem, was hier diskutiert wird, ist glaubenssache. vielleicht sollte der eine oder andere wirklich mal einen*blind*-hörtest mit einem mp3 mit 256 kbit/s machen - und zwar so, daß jemand *anderes* die cds lädt. die ergebnisse würden mich sehr interessieren.

@jack daniels
t+a bietet auch eine fernbedienung an (und sieht besser aus als revox!)

gruß cantor
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Alt 28.08.2002, 13:59   #44
TeacherKS
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@cantor
Zitat:
vieles von dem, was hier diskutiert wird, ist glaubenssache. vielleicht sollte der eine oder andere wirklich mal einen*blind*-hörtest mit einem mp3 mit 256 kbit/s machen - und zwar so, daß jemand *anderes* die cds lädt. die ergebnisse würden mich sehr interessieren.
Habe ich schon mit ein paar Freunden an meiner Anlage gemacht (wollten das nömlich auch nicht glauben).

Ich habe dazu eine CD erstellt, die ungeordnet MP3 und WAV beinhaltet hat. Ich hatte die Daten, was was ist, meine Bekannte nicht.

Obwohl die ein "versautes" Gehör haben, lagen die meißt richtig (Als erstes war ein WAV dran, da haben die sich vertan, danach wurde die Erkennungsrate aber immer besser). Hätte ich die vorher eine andere CD mit WAV vorgespielt zum "initialisieren" währe das Ergebnis besser ausgefallen.

Bitrate kann ich nicht genau sagen, hatte mit denen gewettet dass selbst die MP3's die die als ohne Unterschied zum original bezeichnet haben sich noch deutlich unterscheiden.

Zitat:
manchmal - in einer schwachen minute - frage ich mich, wie oft nur der klang und nicht die musik gehört und wahrgenommen wird.
Ja, da scheiden sich die Gruppen! Die einen hören nur Musik, um sich z.B. abzulenken, oder um dabei ihren Rausch auszutoben.

Andere, die Musik wie ich zu einem ihrer Hobbys erklärt haben hören nicht einfach nur, sie legen sich gemütlich ins Bett oder aufs Sofa, machen die Augen zu und genießen jede einzelne Schwingung....


Wie beim Rauchen, die einen nehmen gewöhnliche Zigaretten und das Stangenweise, andere gönnen sich ein paar mal im Jahr eine gute Zigarre...

MfG
TKS
TeacherKS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2002, 15:05   #45
Tank
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Ich höre Musik, zum relaxen und abschalten vom alltagsstreß,
d.h. nach feierabend, und nach lust und laune. lyrics und inhalt
waren immer wichtig für mich, deswegen mag ich keine wum-bum
mucke, obwohl KLF da in die richtung tendiert, aber, das ist eine
ausnahme. hintergrundgedödel mag ich nicht, auch nicht bei mp3.
da verkommt alles, und man bekommt von der musik selbst nicht
allzuviel mit.

gruss
tank

..hätte ich vor jahren nur meinen Linn LP12 nicht verkauft..seufz.
Tank ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2002, 15:12   #46
TeacherKS
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@ Tank
T&A CD liegt für dich und die, die noch interesse haben sollten bereit. Für die jenigen unter euch, die etwas billigere Lautsprecher ohne tiefegezogener Polplatte haben sollte ab Track 14 Aufpassen, da da Frequenzen im Infraschall dabei sind, die zum "Anschlagen" (^= Totalschaden) bei schlecht ausgelegten Lautsprechern führen können...

Bei Interesse-> Mail!

Zitat:
hätte ich vor jahren nur meinen Linn LP12 nicht verkauft..seufz
Schon mal bei eBay oder bei www.kurzfuendig nachgeschaut?

MfG
TKS
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Alt 28.08.2002, 15:28   #47
WereWOLF GANG
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Ich höre an meinem PC mit Creative FPS 1500 (4.1 Boxen) deutlich den Unterschied zwischen Audio-CD und MP3. Dazu brauch man gar nicht erst ein piekfeines HiFi-Rack bemühen.

Leider haben sich Lame und MP3 als Standard am PC durchgesetzt. Denn es gibt heute bessere Verfahren, die einen optimalen Kompromiss zwischen Kompression und Qualität bieten.

MPC bzw. MusePaCk (früher: MPEGplus) ist z.B. so ein Verfahren.
http://www.mpex.net/software/details/mpplus.html

Teste gerade vergleichend "Prodigy - The Fat Of The Land" sowohl als Audio-CD als auch im MPC-Format: An meinem PC bemerke ich keinen Unterschied mehr...
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Alt 28.08.2002, 17:55   #48
Tank
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Zitat:
Zitat von TKSoft2000
@Tank
Zitat:
Nein, das APE File als CD normal toasten - für die HiFi Anlage.
mp3s rippen für die PC Speaker.
Na, wir wollen mal nicht den PC-Speaker so niedermachen! Aus dem krigt man auch geilen Sound raus! Such mal über Google nach dem alten DOS-Spiel Pinball Dreams! Dann lädst du DOS (besten von ner Diskette) und startest das Spiel. Nach wenigen sekunden wirst du aus deinem PC-Speaker wiklich keien Sound hören, der zwar leicht erkältet klicngt, aber schon richtiges WAV-Feeling gibt

Gab auch mal für Win3.1 nen Soundtreiber, der die WAV's über den Internen Speaker wiedergeben konnte, hat aber den damaligen 486er vollkommen ausgelastet.


Würde da so differenzieren, dass MPA auf die HIFI-Anlage kommt, und überall da, wo es nicht auf Hörgenuss ankommt auch MP3 verwendet werden kann...

Edit:
------------------
Zitat:
An der T+A TestCD hätte ich Interesse, natuerlich als APE.
NoProb, suche die mal raus, leg sie dann auf meinen FTP...
Schreib mal Mail wegen den Zugangsdaten...

Edit 2:
---------
*grr* ich fall doch immer wieder auf diese BBCode Sache rein *grrr*

MfG
TKS
Hi TKS,

Wenn ich nicht zu müde bin, poste ich dir nachher noch eine PM.
Ich habe '87 mit DOS 2.11 angefangen, und einem NCR AT,
insofern ist mir Pinball Dreams bekannt, Windows war 3.0a bei mir,
seitdem bin ich Winschrott geschädigt. ;p Ich habe mir als 1. Soundcard die Soundblaster 2.0 (8bit) gekauft, und bin dann '93 auf die allseits
bekannte SB16 umgestiegen. Diese Karte ist erst vor kurzem rausgeflogen. Lame/MPC klingt schon klasse, wenn man richtig
encodiert.

cu
tank
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Alt 28.08.2002, 21:52   #49
Eddy
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also ich habe den Hörtest von c't runtergeladen und auf Audio-CD gebrannt.
Heute abend haben wir uns hingesetzt, die CD in die Stereoanlage eingelegt und versucht, in die 2x7 Samples eine Ordnung zu bekommen.

Zunächst ist zu bemerken, daß m.E. die Stücke sehr schlecht gewählt sind; die Wertung wäre mir wohl wesentlich leichter gefallen mit einem etwas längeren Stück, das die Anlage härter fordert; etwa eine gute Aufnahme des späten Charlie Parker; ein Stück Oper von Philipp Glass; Orgelmusik des 18. Jahrhunderts oder was auch immer ...

Das ernüchternde Resultat: ich habe keine klare Rangfolge hinbekommen. Gut, der Tag war anstrengend, ich hatte schon ein paar Gläser Wein getrunken - doch so auf dem Glatteis zu sein hat mich schon irritiert. Altersdegeneration kanns noch nicht sein (ich bin gerade noch knapp unter 40...). Audiophile Ohren habe ich offenbar nicht - bei meiner Freundin sah es besser aus; sie hat nach dreimaligem Hören eine Rangfolge aufgestellt. Wir werden ja sehen ...

@TKSoft2000: Deine TestCD würde mich sehr interessieren ...
Eddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2002, 11:57   #50
sputnik
Oldie
 
Registriert seit: 29.12.2001
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Beiträge: 469
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Ich nehme mal an das einige beim c't-hörtest mitgemacht haben. ... Mich würde jetzt eigentlich interessieren wie es euch dabei gegangen ist.

Wenn sich jemand hier nicht "outen" möchte wäre ich auch über ein anonymes mail mit den ergebnissen dankbar! (ich studiere musikwissenschaft - mail an -> sputnik@gmx.li)
......................................................

Hier mal mein Ergebnis:

Ihre Bewertung für 64 kBit/s-Codecs:

Platz 1: unkomprimiert (WAV)
Platz 2: MP3Pro
Platz 3: Windows Media Audio
Platz 4: Ogg Vorbis
Platz 5: RealAudio
Platz 6: AAC
Platz 7: MP3

Ihre Bewertung für 128 kBit/s-Codecs:

Platz 1: unkomprimiert (WAV)
Platz 2: Ogg Vorbis
Platz 3: MP3Pro
Platz 4: RealAudio
Platz 5: MP3
Platz 6: Windows Media Audio
Platz 7: AAC

Die 64er dateien waren für mich noch ziemlich klar zu unterscheiden ...
bei den 128er dateien tat ich mir schon verdammt schwer (ausser die letzten beiden) ...

Ich habe probegehört über einen externen 24 bit wandler und AKG 240 monitor kopfhörer, JBL control 1c, Mackie hr824 und die grossen alten infinity mit den bändchenhochtönern.

greez
sputnik
sputnik ist offline   Mit Zitat antworten
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