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Ostfriesenpinguin
Registriert seit: 25.04.2001
Beiträge: 3.089
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Moin
Hab ne pladde mit Ubuntu 11.04 im PC eingebaut per Wechselrahmen. Mein PC hat 8 GB Ram, davon wird aber unter Ubuntu nur 4 beniutzt. kommt das weil es 32 Bit ist ? |
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#2 |
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wird fürs posten bezahlt
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.212
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Ja.
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#3 |
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Ostfriesenpinguin
Registriert seit: 25.04.2001
Beiträge: 3.089
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#4 |
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wird fürs posten bezahlt
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.212
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He he he, ja, da hast du Recht.
Das habe ich aber zufällig gerade selber erlebt mit einem PC, worauf Ubuntu installiert werden musste. Es war Ubuntu 11.10 was drauf sollte, und ich habe aus Versehen die i386 Version installiert. Fazit: 4GB Ram frei das rein rechnerisch, was jedoch relativ ist, auch ok geht. Also noch mal angefangen, dauert ja nicht lange, und die amd64 Version genommen. Schon war alles von Haus aus perfekt genau so wie es sein sollte. Möglich das man da irgend etwas hin und her patchen kann!? Aber da es nun mal eine entsprechende Version gibt ... Lieben Gruß. |
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#5 |
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Toast
Registriert seit: 03.06.2001
Ort: Internet
Beiträge: 2.217
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Mal ein bischen Gefasel dazu - vielleicht hilfts, die Problematik, die dahinter steckt, besser zu verstehen:
Wenn ein Programm (Betriebssystem, Anwendersoftware, was auch immer) auf Daten zugreifen will dann muss es der CPU mitteilen, wo im RAM die fuer die Berechnung notwendigen Daten stehen bzw wo die berechneten Werte gespeichert werden sollen. Dies geschieht indem halt in ein CPU-Register die entsprechende Nummer der Speicherzelle geschrieben wird, wo sich das System die Daten abholen soll bzw halt hineingeschrieben werden soll. Ein 32bit System arbeitet wie der Name schon sagt mit 32 Bit - es kann maximal 4 GB Speicher addressieren, da es halt nur Werte die man mit 32 Bit ausdruecken kann nativ in den Addressregistern der CPU unterbringen kann: - In 8 bit (=1 Byte) kann man 256 verschiedene Zustaende erfassen, also ein Wertebereich von 0-255. - In 16 bit kann man wiederrum 256 * 256 = 65536 verschiedene Zustaende erfassen, das ergibt dann einen Wertebereich von 0-65535 - und das bedeutet dass man in einem 16bit-breiten CPU Register 65536 einzelne Bytes "addressieren" kann - macht summa summarum 64 KByte. - In 24 bit kann man 256 * 256 * 256 = 16777216 Zustaende erfassen, ergibt einen Wertebereich von 0-16777215 (also 16 MB maximal addressierbar) - In 32 bit kann man 256 * 256 * 256 * 256 = 4294967296 Zustaende erfassen, das ergibt einen Wertebereich von 0-4294967295 oder eben die erwaehnten maximal 4 GB zum addressieren. Abgezogen bzw fuer Anwendungssoftware normalerweise "unerreichbar" wird aus dem maximal addressierbaren Bereich dann evtl. noch die Groesse des Grafikspeichers (der wird naemlich innerhalb dieser 4GB "eingeblendet" damit man durch Schreiben von Bits in diesen Speicherbereich der Grafikkarte den Befehl geben kann etwas darzustellen), das Selbe gilt fuer weitere Peripheriegeraete wie z.B. Druckerport, USB-Controller, etc. pp. Und das Betriebssystem selbst braucht natuerlich auch noch was an Platz fuer die eigenen Funktionen die es teilweise auch via "API" den Anwendungen zur Verfuegung stellt etc. Am Ende bleiben dann jedenfalls ueblicherweise noch um die 3kommairgendwas GB an fuer Anwendungssoftware nutzbarem Speicher ueber - unter Windows bekommen 32bit Applikationen standardmaessig sogar nur maximal 2 GB Speicher. Auf einem 64bit Betriebssystem ist der maximal addressierbare Bereich groesser, es lassen sich naemlich 1099511627776 verschiedene Zustaende in 64bit erfassen und dementsprechend auch einzelne Speicherzellen addressieren. 32 Bit Programme die auf einem 64bit OS ausgefuehrt werden bekommen allerdings weiterhin nur MAXIMAL 4 GB an Speicher zu sehen, ueblicherweise auch hier 2-3 GB. Da aber das Betriebssystem den kompletten Speicher addressieren kann, koennen mehrere laufende 32 Bit-Programme ihren eigenen dedizierten Speicher bekommen und damit dann auch komplett nutzen. "Native" 64 Bit Software nutzt natuerlich ohne diese Beschraenkung den kompletten Speicher, profitieren kann man aber nur bei wirklich extrem speicherhungriger Software z.B. zur Videbearbeitung o.ae. davon. Normale Anwendungen, ob es nun Browser sind oder auch Spiele, haben hier eh nicht den Bedarf an RAM, eine native 64Bit Version macht deshalb auch ueblicherweise gar keinen bis wenig Sinn. Es gibt zwar noch ein paar andere Vorteile die bei "nativer" Software zum Tragen kommen kann, aber die erkauft man sich unter Windows zumindest im Moment noch mit teilweise gravierenden Nachteilen. Geändert von forwarder (23.11.2011 um 20:01 Uhr) |
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#6 |
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wird fürs posten bezahlt
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.212
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So weit so gut!
was in einem Task genutzt werden kann, ... Edit: Natürlich auch der Win-Server ... |
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